Der Tag beginnt für meine Verhältnisse ungewohnt früh. Nach einem Monat Teilzeitarbeit ist 05:30 Uhr eine Zeit, die ich schon lange nicht mehr auf dem Wecker sah. Es gilt noch ein paar letzte Vorbereitungen zu treffen. Nochmals in Gedanken das Gepäck durchgehen und vor der Abreise vielleicht doch noch kurz die Küche aufräumen.
Dann mit dem gemieteten Bus nach Kallnach um meinen Vater abzuhlen, der uns nach Zürich führt. Wie es sich für mich gehört, natürlich mit einer Verspätung von 15 Minuten. Paps wartet schon und Mam steht zum Abschied unter der Tür. Einen letzten Drücker später sind wir auf dem Weg um die Zwei Christians abzuholen. Beide stehen einiges pünktlicher als ich bereit. Die Fahrt nach Zürich erfolt ausgesprochen problemlos und ohne Verzögerung. So kommt es, dass wir trotz allem sogar zu früh am Flughafen ankommen.

SONY DSC Das Check-In beim „Oversized Bagagae“ erfolgt ebenso reibungslos. Da sitzen wir also, im Frühstück bei Kaffe und Rührei mit Speck, ohne dass überhaupt das Gate schon angezeigt wird. Ein paar Gipfeli später dann doch noch ein Gate zum Ansteuern und so sitzen wir kurze Zeit später in der neuen 777 der Swiss Flotte. Es ist der erste kommerzielle Langstreckenflug des neuen Flaggschiffs. Mehr Beinfreiheit… Was für ein Luxus! Schliesslich dauert der Flug nach Montreal über 8h. Da erst einmal gelandet und an den Einreiseformalitäten vorbei gehts mit dem Gepäck erneut zur Aufgabe für den Weiterflug nach Calgary. Da wir drei Schweizer wohl super verdächtig aussehen, gibts die komplette Zerlegung. Kartonbox aufschneiden, alle Taschen raus und einzeln durchleuchten und als Zückerli sogar noch einen kompletten Drogenschnelltest. Trotz all den Bemühungen gabs nichts zu finden und wir dürfen weiter auf die 4h REise nach Calgary wo uns unser Warmshowers Host Lyle am Sperrgut-Schalter in Empfang nimmt.

SONY DSC Mit unseren Bikeboxen im Pickup Truck gehts auf die stündige Fahrt hinein in Kanadas Nacht. Es ist beinahe Mitternacht als wir vor einer „Villa“ in Canmore einfahren, unser Gepäck ausladen und bei einem Willkommens-Bier den nächsten, ersten Tag besprechen. Nach weit über 24h wach sein, legen wir uns völlig fertig von der Reise endlich schlafen.

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