7.7.16 – Aus Dividebythree wird Dividebytwo

Aufbruchstimmung im Motelzimmer, doch nicht für alle in dieselbe Richtung. Beim Frühstück kurz vorher hat Bögli verkündet, dass er tatsächlich aussteigt. Die Nacht brachte keine Besserung und so beschliesst er die Heimreise anzutreten. Nach einem kurzen Telefon ins Reisebüro (herzlichen Dank an Tom vom Reisebüro Treff) ist ein Flug für den morgigen Tag gefunden und die Trennung der Gruppe definitiv. Mit letzten, aufmunternden Worten der Besserung und ein paar Umarmungen, verabschieden sich Hunzi und ich in Richtung Süden während Bögli Kalispell ansteuert, von wo aus er einen Flug via Chicago in die Schweiz hat. Das neue Divide-Duo steuert auf dem Highway Columbia Falls an, wo wir wieder auf die Originalstrecke zurück stossen. Bis dahin ist es allerdings bei weitem keine schöne Strecke, dies ändert sich erst, als wir den Flathead River überqueren und die vielbefahrene Strasse gegen Nebenstrassen eintauschen. Darauf kommen wir in gutem Tempo voran und durchqueren die Landwirtschaftsgebiete des nördlichen Montana.

SONY DSC

Mal auf Asphalt, mal auf Schotter erreichen wir durchs „Hinterwäldler“-Land den Mittagshalt in Swan Lake, wo wir ein exkuisites, kalorienreiches Mittagessen verdrücken. Chrigu uns ich pushen uns unterwegs gegenseitig und so sind schon vor dem Mittagessen gute 60km geschafft. Nach dem Festmahl (Salat, Burritos und Chips) fällt uns das Pedalen allerdings einiges härter und bis zum Tagesziel in Swan Lake verlässt mich das Völle- und Schweregefühl nicht mehr. Mit einem leichten Stechen im Knie fahren wir den namensgebenden See runter und machen Halt bei der Swan Lake Trading Post. Da uns eine Yurte günstiger kommt als zwei Zelte, beschliessen wir eine solche zu beziehen. Ein kühles Bier zum Tagesabschluss darf nicht fehlen. So sitzen wir nach 4h Power-Fahren auf der Veranda vor dem Haus und lassen den Abend gemütlich ausklingen.

Comments are closed.